Julije Njikoš im 87. Lebensjahr verstorben!

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Vor einigen Tagen hat uns eine traurige Nachricht ereilt. Julije Njikoš ist tot! Gut können wir uns noch auf das erste Zusammentreffen mit dieser Größe der kroatischen Musik erinnern. Vielen von uns war er damals bereits musikalisch durch Stücke wie der Romanze in G-Dur, die er bereits mit 17 Jahren komponierte, bekannt oder aber auch durch temperamentvolle Lieder wie "Oko moje plavo i garavo", dass Vera Svoboda bekannt gemacht hat. Seine Musik wirkt zum Teil romantisch verklärt, besitzt aber auch viel Feuer und Temperament was für uns als Spieler immer wieder eine Herausforderung darstellt. Aus diesem Grund hatte er damals bereits für viele von uns eine Art "Legendenstatus". Umso aufregender war es, als er uns 2006 beim traditionellen Weihnachtskonzert in Kittsee besuchte und uns anschliessend zum Wettbewerb für konzertante Tamburizza-Literatur in Osijek einlud. Diese Einladung war für uns im Nachhinein betrachtet extrem wichtig und hat dem Verein wertvolle Impulse geliefert und sehr zur Steigerung der Qualität und Verbreiterung des Repertoires durch einige Neukompositionen beigetragen.
Dieser Wettbewerb ist neben der Musik wohl einer der wichtigsten Teile im Lebenswerk von Julije Njikoš. Damit gelang es ihm die Tamburizza vom Image des "Bauerninstrumentes" wegzuführen und öffnete die Tür von der traditionellen Unterhaltungsmusik zur ernsten und klassischen Musik. Deshalb wird beim Wettbewerb nicht nur auf Interpretation und Technik wertgelegt, sondern auch auf kultiviertes musizieren und Orchesterdisziplin.


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Es tut uns sehr Leid, dass es der Gesundheitszustand von Julije Njikoš heuer nicht mehr erlaubt hat uns beim 40 Jahr Jubiläum in Bruck/Leitha zu besuchen. Die Auszeichung für den diesjährigen Wettbewerb wurde daher in Vertretung von Vesna Mores überreicht. Wir werden Julije Njikoš in guter Erinnerung behalten und sind dankbar für die Unterstützung die wir als Verein erfahren durften. Seiner Familie drücken wir unser aufrichtiges Beileid aus! Die Beisetzung findet am 3. November 2011 um 14:00 in Osijek statt.

Unter "Lesen Sie mehr ..." können sie den offiziellen Nachruf in kroatischer Sprache nachlesen.



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Festliche Preisverleihung in der Pfarrkirche zum Hl. Ladislaus in Parndorf

Wie bereits berichtet wurde das Tamburizza Orchester "Ivan Vuković" Parndorf zum wiederholten Male mit Gold und zum ersten Mal mit der begehrten Medaille "Dr. Josip Andrić" ausgezeichnet. Die Verleihung fand am 27. Oktober 2009 in der Parndorfer Pfarrkirche zum Hl. Ladislaus statt. Die Auszeichnungen wurden von Prof. Julije Njikoš überreicht der selbst mit der Goldmedaille "Pajo Kolarić" geehrt worden ist. Fotos von der Veranstaltung können in unserem Fotoalbum betrachtet werden (Fotos mit freundlicher Genehmigung von Peter Tyran. Lipa hvala!).

J. Maszl, K. Wondrak, J. Njikos, S. Gorgosilich

Zweimal Gold an das Tamburizza Orchester "Ivan Vuković" Parndorf

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Stolz dürfen wir verkünden, dass wir in der Gruppe "Seniorskih Tamburaških Orkestar" mit dem zweithöchsten Ergebnis, 99,2 Punkten von 100 Punkten und damit mit Gold bewertet worden sind. Die höchste Punkteanzahl von 99,32 Punkten hat das Ensemble "Ferdo Livadić" aus Samobor erreicht.

Ganz besonders freut es uns, das Prof. Julije Njikoš für die Komposition "Sabini u spomenar - Vertontes Bild" mit der Goldmedaille "Pajo Kolarić" ausgezeichnet worden ist.

Für die schönste musikalische Interpretation einer Uraufführung ("Sabini u spomenar") ist Dirigent Johann Maszl, die Solistin Sabine Gorgosilich (links im Bild) und das Tamburizza Orchester mit der Medaille "Dr. Josip Andrić" ausgezeichnet worden. Diese Medaille wird jährlich nur an ein Orchester vergeben und erfüllt uns mit besonderem Stolz!