Die lustige Witwe-Bericht
26.07.2010 11:13 Abgelegt in: Berichte
Parndorf/18:45/35°C
Einige Mitglieder des Tamburizza Orchesters versammeln sich vor ihrem Hauptquartier: Der Container- Schauplatz eines (fast) allabendliches Spektakels. Zirka 13 topmotivierte, selbstverständlich topgekleidete (d.h. 2 Röcke, Bluse, atemberaubendes Gilet & Flip Flops...) Musiker hecheln hin und her, zählen Instrumente und vergewissern sich unzählige Male, ob der Kollege eh Noten, Ständer & Co eingepackt hat.
Einige Mitglieder des Tamburizza Orchesters versammeln sich vor ihrem Hauptquartier: Der Container- Schauplatz eines (fast) allabendliches Spektakels. Zirka 13 topmotivierte, selbstverständlich topgekleidete (d.h. 2 Röcke, Bluse, atemberaubendes Gilet & Flip Flops...) Musiker hecheln hin und her, zählen Instrumente und vergewissern sich unzählige Male, ob der Kollege eh Noten, Ständer & Co eingepackt hat.
Nach diesem 20-minütigen Ritual beginnt das
Boarding: Jene, die schnell genug gebucht haben
(=„Host du no Plotz & konn i mitfohrn?“) sitzen
meistens 1st Class (zu viert im Auto,man kann atmen
& anderer Luxus). Im Gegensatz dazu – Economy
Class: 5 Personen (Anm.: eigentlich 6-einhalb, da
man die Trachten mitrechnen muss) quetschen sich in
einem PKW. Wieder gilt, wer zu langsam ist, den
bestraft das Leben, nämlich mit dem Mittelplatz.
Eine halbe Stunde später ist es endlich geschafft – Wien.
Wien IV ( Theresianumspark)/19:50/noch immer unglaublich heiß
Nun beginnt das Warten. Zuerst wartet man auf Platz, um die Instrumente zu stimmen. Dann wartet man auf die Pause, um diese mit einem abwechslungsreichen Programm zu bereichern. Hier haben sich die verschiedensten Arten entwickelt, um die Wartezeit zu überbrücken:
1.) Das Ankurbeln unserer Wirtschaft durch das Konsumieren von Wasser, Kaffee oder einem, zwei ,drei Eis.
2.) Das Unterstützen der Aufführung durch Ausdruckstanz oder Einstimmen in die Gesänge
3.) Das Betreiben von Konversation
4.) Das Auftragen von zentimeterdicken Schichten Gelsenmittel, um irgendeine Chance zu haben , bis zum Auftritt zu überleben.
Langsam positioniert sich das Orchester für seinen Folkloreauftritt. Nach einer kurzen Einführung durch unserer „Co- Pausenfüllung“ Monica Arno in den Ablauf der Pause (2 Stücke wir, zwei französische Chansons sie…), beginnt das Programm, und damit auch die Spekulationen des Publikums: Sind das Slowenen? Welche Sprache ist das? Was sind das für Wesen in den Kostümen und für jene die uns als burgenlandkroatische Tamburizzagruppe identifizieren natürlich der Klassiker: „ Sind Sie aus Siegendorf?“.
Endlich. Der große Moment. Das Orchester steht im „Bergwerk“ (=„Backstage“ Weg auf die Bühne). Mit einem Lächeln auf den Lippen geht’s auf die Bühne. Für Nervosität ist keine Zeit. Einerseits weil alles recht schnell gehen muss, andererseits weil man damit beschäftigt ist, keine Gelsen zu inhalieren (so wichtig Eiweiß auch ist…). Sobald der erste Ton des Vilja-Liedes gespielt ist, ist alles andere sowieso vergessen. Zwei Monate harte Arbeit zahlen sich eben doch aus.
Der Rest ist ein Kinderspiel. Schnell von der Bühne runter (Manche ganz besonders motiviert- auf der Flucht vor etwas reiferen Verehrern) und so schnell wie möglich ins gelsenfreie und klimatisierte Auto.
Eine halbe Stunde später ist es endlich geschafft – Wien.
Wien IV ( Theresianumspark)/19:50/noch immer unglaublich heiß
Nun beginnt das Warten. Zuerst wartet man auf Platz, um die Instrumente zu stimmen. Dann wartet man auf die Pause, um diese mit einem abwechslungsreichen Programm zu bereichern. Hier haben sich die verschiedensten Arten entwickelt, um die Wartezeit zu überbrücken:
1.) Das Ankurbeln unserer Wirtschaft durch das Konsumieren von Wasser, Kaffee oder einem, zwei ,drei Eis.
2.) Das Unterstützen der Aufführung durch Ausdruckstanz oder Einstimmen in die Gesänge
3.) Das Betreiben von Konversation
4.) Das Auftragen von zentimeterdicken Schichten Gelsenmittel, um irgendeine Chance zu haben , bis zum Auftritt zu überleben.
Langsam positioniert sich das Orchester für seinen Folkloreauftritt. Nach einer kurzen Einführung durch unserer „Co- Pausenfüllung“ Monica Arno in den Ablauf der Pause (2 Stücke wir, zwei französische Chansons sie…), beginnt das Programm, und damit auch die Spekulationen des Publikums: Sind das Slowenen? Welche Sprache ist das? Was sind das für Wesen in den Kostümen und für jene die uns als burgenlandkroatische Tamburizzagruppe identifizieren natürlich der Klassiker: „ Sind Sie aus Siegendorf?“.
Endlich. Der große Moment. Das Orchester steht im „Bergwerk“ (=„Backstage“ Weg auf die Bühne). Mit einem Lächeln auf den Lippen geht’s auf die Bühne. Für Nervosität ist keine Zeit. Einerseits weil alles recht schnell gehen muss, andererseits weil man damit beschäftigt ist, keine Gelsen zu inhalieren (so wichtig Eiweiß auch ist…). Sobald der erste Ton des Vilja-Liedes gespielt ist, ist alles andere sowieso vergessen. Zwei Monate harte Arbeit zahlen sich eben doch aus.
Der Rest ist ein Kinderspiel. Schnell von der Bühne runter (Manche ganz besonders motiviert- auf der Flucht vor etwas reiferen Verehrern) und so schnell wie möglich ins gelsenfreie und klimatisierte Auto.